4.Einsatz von HPL

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4.4.3Magnethaftende Flächen

HPL-Oberflächen, die mit magnethaftenden Schichten ausgerüstet sind, besitzen im Allgemeinen eine ferritische Schicht. Um die Bearbeitung der HPL-Elemente in holzverarbeitenden Betrieben zu gewährleisten (Funkenflug beachten, je nach Ausführung) sind Stahleinlagen nur einige Mikrometer dick. Diese Schichten werden durch die aufgebrachten Dauermagnete örtlich magnetisiert, so dass eine Haftung stattfindet. Diese Magnetisierung vermindert sich nach der Entfernung des Dauermagneten im Laufe der Zeit.

Dauermagnete werden aus unterschiedlichen Materialien hergestellt und sind in einer Vielzahl von Formen und Ausführungen erhältlich. Ihre Haftkraft wird hauptsächlich bestimmt durch:

  • Material der Magnete
  • Größe der Haftfläche
  • Dicke des Magneten
  • Material des Gegenmagneten bzw. des anzuziehenden Materials
  • Abstand zum anzuziehenden Material

Preislich günstige Dauermagnete werden meist aus Hartferrit und relativ dünn (ca. 2 – 3 mm) hergestellt. Diese genügen, um mit 1 – 2 Magneten eine DIN-A4 Seite aus Standardpapier zu befestigen. Für z. B. DIN-A1 Pläne sind diese, im Gegensatz zu teureren Neodym-Magneten, weniger geeignet. Es ist im einzelnen Anwendungsfall zu entscheiden welche und wie viele Magnete für eine bestimmte Aufgabe verwendet werden. Eine Gesundheitsgefahr für Menschen mit z. B. Herzschrittmachern geht im Allgemeinen von HPL mit Magnethaftung nicht aus.